58. DM - Trotz starker Leistung zweimal knapp an Bronze vorbei
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- Erstellt: Dienstag, 12. Juni 2012 09:11
Murau in Österreich (Steiermark) war nach 2004 einmal mehr der Austragungsort der 58. Deutschen Meisterschaften in der Wildwasserabfahrt. Vier Tage lang trugen etwa 300 Sportler die Wettkämpfe im Sprint und in der Classic, im Einzel- sowie im Teamwettkampf untereinander aus. Die Mur als in weiten Teilen naturbelassenes Gewässer bot diesbezüglich für alle Altersklassen die passenden Wettkampfstrecken.
Aufgrund eines vorangegangenen Hochwassers war aus Sicherheitsgründen
eine Streckenverlegung für die jüngsten Schüler C erforderlich. Technische Herausforderungen insbesondere auf der Classic-Distanz waren dennoch gegeben, so dass vom jungen Team des Siegburger Turnvereins nur Franziska Gawehn an den Start ging. Hoch motiviert kämpfte sie sich durch die Wellen und Walzen zunächst noch mit Bestzeit bis ins Ziel. Am Ende reichte es jedoch nur für Platz 4. Die Goldmedaille sicherte sich Christina Massini (KC Fulda) vor Nia Kroener (WS Wiesbaden) und Cara Rossu (KVB Rheinsheim). Ein wenig enttäuscht nahm Franziska dieses Ergebnis zur Kenntnis.
Durch die Streckenverlegung hatte sich auch der Zeitplan geändert, so dass im Anschluss an das Classic-Rennen nach einer Pause von nur etwa 30 Minuten direkt beide Sprintläufe gefahren wurden. Hierbei musste die Strecke gleich zweimal perfekt gelingen, denn gewertet wurde die Summe aus beiden Läufen.
Auch in dieser Disziplin konnte sich Franziska Gawehn zunächst an die Spitze setzten, musste jedoch am Ende wiederum mit Platz 4 zufrieden sein. Es siegte erneut Christina Massini vor Cara Rossu und Nia Kroener.
Sehr zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich STV-Nachwuchstrainer und Vater Thomas Gawehn: „Auch wenn es nicht für eine Medaille gereicht hat, ist Franziska zwei tolle Rennen gefahren. An Kraft und Schnelligkeit fehlt es nicht, nur an der Umsetzung im Wildwasser müssen wir noch ein wenig arbeiten.“ Er geht davon aus, dass der Siegburger Turnverein 2013 mit einer starken Nachwuchsmannschaft an den Deutschen Meisterschaften auf der Kössener Ache teilnehmen und auch die ein oder andere Medaille mit nach Hause bringen wird. Bis dahin ist es jedoch noch ein langer Weg.